Der landschaftlich schön gelegene Ort Raminho erstreckt sich über 3 km entlang der Hauptstraße im Nordwesten von Terceira.
Hier lebt man noch von Landwirtschaft und Viehzucht. Viele der jüngeren Einwohner sind deshalb abgewandert. Heute lebt hier nur noch ein Viertel der Bevölkerung des 19.
Im 16. Jahrhundert löste man sich vom Nachbarort Altares und ist seitdem unabhängig.
Die Kirchengemeinde wurde jedoch erst am 11. Februar 1878 gegründet.
Die Kirche Igreja do Raminho stammt aus dem 19. Der Grundstein wurde 1855 gelegt. Am 26. Oktober 1861 wurde die Kirche geweiht. Im Jahre 1890 wurde der ursprünglich einschiffige Bau auf drei Schiffe erweitert. Im Inneren befinden sich die drei Bildnisse von Sao Francisco, Santo António und Sao Jose. Sechs Seitenaltäre schmücken die Kirche.
Südlich entlang der Hauptstraße gelangt man an der Ponta do Raminho zu einem schönen Aussichtspunkt. Am Miradouro do Raminho kann man in 96 m Höhe den Sonnenuntergang malerisch erleben. Außerdem hat man von der kleinen Plattform einen Blick auf die hier steil abfallende Küstenlinie.
Geht man noch ein paar Schritte weiter, findet man am Ende der Schotterpiste einen kostenlosen Zeltplatz und eine Walbeobachtungsstation (Vigia). An klaren Tagen kann man von hier aus auch Graciosa und Sao Jorge sehen.
Busverbindung nach Biscoitos und Angra do Heroismo.

