Altares auf Terceira

Ganz im Norden von Terceira liegt das Dorf Altares mit seinen knapp 900 Einwohnern.

Das Leben im Ort ist von der Landwirtschaft geprägt.

Sehenswert ist die reich verzierte Heilig-Geist-Kapelle aus dem Jahr 1903.

Die Pfarrkirche Igreja de Sao Roque verbindet alte Architektur mit einer eleganten Fassade. Das heutige Gotteshaus wurde am 20. August 1909 geweiht. Sie ersetzte eine baufällige Kirche, die der

Erdbeben von 1867 und dem schweren Sturm von 1893 beschädigt worden war. Seit September 1925 schmückt eine Uhr die Fassade.

Neben der Kirche befindet sich ein kleines ethnographisches Museum.

Der Imperio dos Altares hat eine gekachelte Fassade. Sie stammt aus dem Jahr 1903.

Am Ortsausgang von Altares gibt es noch eine Ziegelei. Sie gehört Hirminio Cordeiro, der noch heute nach alter Tradition täglich mehrere hundert Stück von Hand herstellt.

Einen herrlichen Blick auf Altares und das gesamte Hinterland hat man vom Miradouro do Pico Matias Simao auf dem 153 m hohen Berg Pico de Altares (Matias Simao) direkt oberhalb der Steilküste. Hier befindet sich auch eine ehemalige Walbeobachtungsstation (Vigia).

Die weißen Häuser des Ortes heben sich kontrastreich vom Grün der Landschaft ab. Endlose Weiden ziehen sich den Hang hinauf zur Caldeira da Serra de Santa Barbara.




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