Vom 1928 errichteten Leuchtturm Farol de Goncalo Velho an der Ponta do Castelo südöstlich von Santa Maria hat man einen herrlichen Blick auf die Küstenlinie im Süden. Wie ein kleines Schloss thront er auf der Landspitze. Sein Licht reicht 25 Seemeilen weit. Heute wird der Leuchtturm von einer Frau geleitet.
Früher diente der Leuchtturm auch als Ausguck für die darunter liegende Walfangstation.
Über einen kleinen, steilen Fußweg gelangt man nach endlosen Serpentinen zum Hafen, der früher von den Walfängern genutzt wurde. Hier befinden sich auch die Überreste einer alten Walfangfabrik. Sie stehen auf einem kleinen, umspülten Felsplateau. Erst auf den zweiten Blick erkennt man die vor sich hin rostenden Siedekessel für den Waltran, die ummauerte Feuerstelle, auf der die alte Walfangstation stand.
Fleisch verarbeitet wurde und die alten Wasserkessel.
1981 wurde die Walfangstation geschlossen. Das Meer holte sich in den Winterstürmen schnell das Seine und verwandelte die kleine Fabrik in kurzer Zeit in eine nüchterne Bauruine.
Die Ponta do Castelo ist ein geschützter Küstenstreifen, der sich über 470 Hektar vom Leuchtturm bis zur Ponta da Malbusca erstreckt. Der Küstenbereich ist von steilen Klippen geprägt.

