Der Ort Maia liegt ganz im Südosten von Santa Maria und ist eher ein Ferienort als ein Wohnort. Im Sommer, wenn die Auswanderer aus Amerika zurückkehren und die alten Häuser wieder bewohnen, herrscht Leben auf den Straßen, im Winter dagegen wirkt der Ort mit seinen knapp zwei Dutzend Einwohnern wie ausgestorben.
Beeindruckend sind die vielen steilen Weinterrassen. Die Bucht ist heute ein geschütztes Naturschutzgebiet. Am nördlichen Ende der Bucht befindet sich sogar ein Wasserfall, der Ribeira Grande.
Für die wenigen Dauergäste gibt es eine kleine Kapelle: die Ermida Nossa Senhora dos Prazeres.
Der Hafen mit kurzer, schmaler Rampe ist klein und liegt etwas versteckt zwischen den Lavafelsen im nördlichen Teil der Bucht. Es gibt auch einen kurzen Wellenbrecher.
Weinterrassen ziehen sich den Hang hinauf bis an die hier 200 m hohe Felswand. Viele dieser mühsam aufgeschichteten Terrassen sind nur wenige Quadratmeter groß, aber nur so war es möglich, in der steilen Bucht Platz für die vielen Weinstöcke zu schaffen.
Am Meer gibt es neben dem Naturschwimmbad am Ortseingang noch einige Buchten, in denen man zwischen den Felsen abgeschieden ins Meer steigen kann.
Die steile Sackgasse führt 1 km den Berg hinauf zum Leuchtturm Farol de Goncalo Velho an der Ponta do Castelo. Nur ein schmaler Pfad führt über einen Bergrücken zum Leuchtturm, der auf einem exponierten Felsen steht. Der Leuchtturm wurde 1928 für die Schifffahrt errichtet.
Wenn man vom Leuchtturm hinunterblickt, sieht man die Überreste einer alten Walfangfabrik.
Schönes Meerwasserschwimmbad.
Ende August findet hier die Festa do Emigrante statt.

