Pedro Miguel auf Faial

Kaum ein Ort ist heute noch so stark vom Erdbeben von 1998 gezeichnet wie das kleine Dorf Pedro Miguel im Osten der Insel Faial.

Das Gebiet ist seit 1590 besiedelt. Die Gemeinde wurde jedoch erst 1666 gegründet.

Bis heute leben die Menschen hier von der Landwirtschaft. Seit dem letzten Erdbeben 1998 ist man mit dem Wiederaufbau beschäftigt.

Die Folgen des Erdbebens sind bis heute sichtbar. Auch die Kirche Igreja de Nossa Senhora da Ajuda wurde zerstört. Während der Kirchturm stehen blieb, stürzte der Rest des Gotteshauses in sich zusammen und ist bis heute eine Ruine. Es sieht so aus, als wäre das Erdbeben gerade erst vorbei. Die Messe wird seitdem im Nachbarhaus gefeiert.

Auch die Heilig-Geist-Kapellen wurden alle durch das Erdbeben zerstört. Bis heute wird das Heilig-Geist-Fest in der Casa do Espirito Santo neben der Kirche gefeiert.

Im oberen Ortsteil Cebeco Redondo befindet sich die kleine Gedenkstätte Nicho de Nossa Senhora das Missoes. Sie wurde 1970 errichtet.

Am Pfingstsonntag, Pfingstmontag und Dienstag nach Pfingsten wird das Fest des Heiligen Geistes im Imperio da Ramada gefeiert, am letzten Sonntag im Juli die Festa de Nossa Senhora da Ajuda und die Festa de Santo Antonio.




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